Die Generaldirektion für internationale Angelegenheiten der Päpstlichen Katholischen Universität Valparaiso feierte den Abschluss des Tsunami-Diploms, einer in der Region einzigartigen Fortbildung, die im Rahmen des Projekts "Building Resilience and Sustainable Societies in the Face of Disasters in Latin America and the Caribbean, KIZUNA II Project" organisiert wurde. Ziel dieses Programms war es, Fachleute aus Lateinamerika und der Karibik in einem umfassenden Verständnis von Tsunamis, ihren Gefahren und Anfälligkeiten zu schulen und so die Notfallwarn- und Reaktionssysteme in der Region zu stärken.
Während der Abschlussveranstaltung sprachen der Direktor für internationale Projekte, Ignacio Bahahomde, und der PUCV-Professor Marco Cisternas die Schlussworte.
Dieser Diplomkurs dauerte zwei Wochen und hatte einen multidisziplinären Schwerpunkt: Die Teilnehmer lernten etwas über die Bedrohung und die Gefährdung durch Tsunamis und erhielten eine praktische Ausbildung in Warnsystemen. Ein wichtiges Thema war das nationale Tsunami-Warnsystem Chiles, das als eines der fortschrittlichsten der Welt gilt. Im ersten Kurs konzentrierten sich die Teilnehmer auf die wissenschaftlichen Grundlagen von Tsunamis, wobei der Schwerpunkt auf den Fortschritten lag, die in Chile erzielt wurden, einem Land, das aufgrund seiner großen Erfahrung mit seismischen Ereignissen und Tsunamis führend auf diesem Gebiet ist.
Das Diplom, das von der Japanischen Agentur für internationale Zusammenarbeit (JICA), AGCID und SENAPRED unterstützt wurde, zeichnete sich durch seinen umfassenden Ansatz und die Beteiligung internationaler Experten auf diesem Gebiet aus.











